Geplaatst op 28-8-2006 om 08:57
Carved in Stone
Das Lied
Es fuhr ein Knecht hinaus zum Wald,
sein Bart war noch nicht fl?ck.
Er lief sich irr im Wunderwald
und kam nicht mehr zur?ck
Das ganze Dorf zog nach ihm aus,
vom Fr?h- bis Abendrot,
doch fand man nirgends seine Spur,
da gab man ihn f?r tot.
So flossen sieben Jahr dahin,
doch eines Tages stand
auf Einmal wieder er vorm Dorf
und ging zum Brunnenrand.
Man fragt? ihn, wer er sei
und sah ihm fremd ins Angesicht;
der Vater starb, die Mutter starb,
ein And?rer kannt? ihn nicht.
? Vor Tagen hab ich mich verirrt,
ich war im Wunderwald.
Dort kam ich recht zu einem Fest,
doch heim trieb man mich bald.
Die Leute tragen g?ldnes Haar
und eine Haut wie Schnee;
so hei?en sie dort Sonn und Mond,
so Berg und Tal und See.?
Da lachten all: ? In dieser Fr?h
ist er nicht Weines voll ! ?
Sie gaben ihm das Vieh zur Hut
und sagten, er sei toll.
So trieb er t?glich in das Feld
und sa? auf einem Stein;
und sang bis in die tiefste Nacht
und Niemand sorgte sein.
Nur Kinder lauschten seinem Lied
und sa?en oft zur Seit.
Sie sangen?s, als er l?ngst schon tot,
bis in die sp?t?ste Zeit.
Warrior and Man
Still I hear the old song,
it is sung by the birds and the leaves in the trees.
It is sung by the wind,
by the thunder and rain, by the waves in the seas.
It is sung by the merfolk, by gnomes and by dwarves,
in the rivers and mountains so deep;
it is sung by the fairies that dance in the woods,
it is sung where the unicorns sleep.
When the world was still young
and the weak race of man still had hearts true and proud,
Man did fight side by side
with the folk of the woods as an invincible crowd.
As a frightening army they rode through the mist,
with their weapon and shield by their side;
and the warrior?s song all the swordsmen did sing
as the black army rode in the night.
But the race of man?s weak
and it started to fight only for money and fame;
While the folk of the woods
fought for justice and truth, not for man?s greed and shame.
Thus the elves turned their back on man?s insanity
and the old friendship came to an end;
and the warrior?s song was forgotten by man,
who to gold and injustice did bend.
But I still hear the song
which is sung by the birds and the leaves in the trees,
which is sung by the merfolk,
by gnomes and by fairies in the mountains and seas.
And as long as my heart beats this song will be there,
for I know that the warriors still ride.
Yes, the race of man?s weak, but a few still remember
the old words of honour and pride.
Ungehorsam
? Sag mir, warum weint ein D?mon,
solch ein stolzer D?mon,
solch ein Wesen wie Du?
Ist es, ist es Angst vor der Einsamkeit,
ist es Angst vor der Bosheit,
l??t es Dir keine Ruh? ?
Und er ?ffnete die Augen und er sah sie fragend an
durch das Glitzern seiner Tr?nen im Gesicht,
denn er sah das junge M?dchen, das zu t?ten man ihm befahl,
aber t?ten konnte er die Sch?nheit nicht.
? Ich bin ohne Herz, ohne Seele,
bin ein Spielzeug des Meisters,
der den Mord mir befahl,
trotzdem sp?re ich mich erbeben,
n?hme ich Dir dein Leben,
w?rde meins mir zur Qual...?
Und sie nahm die bleichen H?nde: ?Edler F?rst der Finsternis,
la? uns fliehen vor dem Meister, der Dich f?hrt.?
Ihre Augen waren voll Liebe, ihre Wangen gl?hten hei?,
ihre Stimme hatte seinen Geist ber?hrt.
Aber der dunkle Meister war wachsam,
schickte geifernde Bestien
zu verschlingen die Zwei.
Schlie?lich wurden beide gefunden
und sie bissen ihnen Wunden;
es schien alles vorbei...
Da erhob der schwarze Engel sich, stellte sich der Bestienschar,
und sie wichen voller Angst vor der Gestalt.
Seine schwarzen Augen bebten und sein Haar flatterte wild,
um ihn wurde alles dunkel, wurd es kalt.
Denn er forderte den Meister und der Meister kam herbei,
und sie k?mpften in der Tiefe um ihr Leben;
ganz alleine stand sie da, weinte bitter, weinte hei?,
und die Erde unter ihr ein einzig Beben.
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Schlie?lich flo? es Blut aus der Erde
und die Klinge des D?mons
bracht? dem Meister den Tod.
Ihr Liebster erhob sich ?ber dem Abgrund
als der h?chste der F?rsten,
und sein Schwert war blutrot.
Und sie nahm die bleichen H?nde: ?F?rst des Dunkel, ich bin Dein.
Ohne Dich kann ich und will ich nicht bestehn.?
Und er nahm die Sch?nheit mit sich in das bleiche Licht der Nacht;
niemals wurden beide je wieder gesehn.